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Nährstoffe besser verfügbar machenAlle Pflanzen brauchen für ihr Wachstum Wasser, Kohlendioxid, ausreichend Licht sowie leicht verfügbare Nährstoffe im Wurzelbereich. Bei einem Anbau auf inerten Substraten wie Steinwolle und Perlit fehlen allerdings natürliche CO2-Quellen – deshalb spielt die gasförmige Kohlensäure heute im Gartenbau unter Glas, insbesondere beim Gemüseanbau von Tomaten, Paprika und Gurken, eine wichtige Rolle. Sowohl bei der Winterdüngung (geschlossene Gewächshauslüftung) als auch bei der Sommerdüngung (geöffnete Gewächshauslüftung) ist der Einsatz von Kohlensäure bereits fest etabliert und sichert einen wirtschaftlichen Betrieb im Gartenbau. Gemeinsames Forschungsprojekt
Tyczka Kohlensäure GmbH & Co. KG CO2 soll Nährstoffaufnahme optimieren Die CO2-Anreicherung des Wassers übernimmt die von der TKS gelieferte CS-Düse. „Durch den Einsatz von Kohlensäure kann der Bedarf an mineralischen Säuren wie Phosphor- oder Salpetersäure, die sonst zur pH-Wert Regulierung eingesetzt werden müssen, weitgehend reduziert werden “, erläutert der für Klimasteuerung und Bewässerung zuständige Forscher der FH Weihenstephan. Ende 2009 sollen die Versuche zur Gießwasser-pH-Wert-Absenkung abgeschlossen sein, dann wird die Auswertung der Versuchsergebnisse zeigen, ob Kohlensäure ein geeignetes Mittel zur Optimierung der Nährstoffaufnahme ist.
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